Ursachen für chronische Entzündungen
Infektiöse Mikroorganismen wie Bakterien (z.B. Borrelien und andere Co-Erreger), Viren, Schimmelpilze, Pilze, und Parasiten führen zunächst zu akuten Entzündungen und in der Folge auch zu chronischen Entzündungsreaktionen, wenn das Immunsystem nicht in der Lage ist, diese Mikroorganismen schnell und gründlich zu eliminieren.
Borrelien (Link Borreliose) z.B. sind in der Lage, die Antwort des Immunsystems mit Th1 mit entzündungsfördernden Stoffen eine Anregung der Interleukin-10-Produktion (entzündungshemmend) außer Kraft zu setzen. Deshalb kommt es in vielen Fällen nicht zu der Bildung der für die Borreliose angeblich so typischen „Wanderröte“ („Erythema chronicum migrans“, nur in 40 - 70% der Fälle).
Die Fehlfunktion der Immunabwehr und die chronischen Entzündungen sind nach unserer Erfahrung in den meisten Fällen jedoch nicht nur durch Infektionen an sich verursacht, sondern bereits vorher durch Einflussfaktoren aus der Umwelt, falsche Ernährung sowie einem nicht ausgewogenen Lebensstil begründet. Durch das dann schon geschwächte Immunsystem und bereits bestehende Fehlfunktionen der Immunabwehr können sich Infekte einfacher ausbreiten und führen in der Folge zu einer weiteren Verschlimmerung der chronischen Entzündungen.
Wesentliche Ursachen für chronische Entzündungen sind:
Allergien und Empfindlichkeiten
Nicht nur Allergien, sondern bereits „Empfindlichkeiten“ – insbesondere bei Nahrungsmitteln (z.B. Erdnüsse, Milch/Laktose, Getreide/Gluten) – können zu chronischen Entzündungen führen. Die Immunreaktion ist jedoch unterschiedlich.
Bei einer Allergie reagiert der Körper direkt mit Antikörpern (IgE) und in dem Zusammenhang werden auch entzündungsfördernde Zytokine ausgeschüttet.
Bei Empfindlichkeiten verläuft der Prozess, wie das Beispiel der Zöliakie zeigt, anders, d.h. ohne IgE. Die Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten (Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt). Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist zum Teil genetisch determiniert und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden. Essen die betroffenen Menschen glutenhaltige Nahrungsmittel, entsteht eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut mit einer ausgedehnten Zerstörung der Darmepithelzellen. Dadurch können Nährstoffe nur schlecht aufgenommen werden und verbleiben unverdaut im Darm. Symptome sind dementsprechend Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Misslaunigkeit. Die Behandlung der Zöliakie besteht derzeit ausschließlich in einer glutenfreien Diät. Aber auch andere Lebensmittel (Kuhmilch, gewisse Früchte, etc.) können zu Unverträglichkeiten führen, warum sie in der „antientzündlichen“ Ernährung zunächst vom Speiseplan ausgeschlossen werden.
Insulin-Resistenz
Unter der Insulinresistenz versteht man ein vermindertes Ansprechen der Zellen des menschlichen Körpers auf das Hormon Insulin. Vor allem die Muskulatur, die Leber und das Fettgewebe reagieren weniger empfindlich gegenüber dem Hormon Insulin.
Die Insulinresistenz ist die Hauptursache der Typ-2 Diabetes. Die genauen Mechanismen, welche zur Insulinresistenz im Menschen führen, sind derzeit weitgehend unverstanden, werden aber intensiv erforscht; sie werden vor allem dem Übergewicht und einem Bewegungsmangel zugeschrieben – erbliche Faktoren spielen auch eine Rolle.
Insulin ist ein Hormon, das in der Pankreas (Bauchspeicheldrüse) produziert wird, um den Körperzellen zu helfen, Glukose (Blutzucker) zu nutzen, ein Zucker, der die Hauptenergiequelle für den Körper liefert. Glukose muss im Blut ständig verfügbar sein, um Gehirn und Muskulatur kontinuierlich mit ausreichend Energie zu versorgen. Diese Glukose wird aus Kohlehydraten in unserer Nahrung gewonnen. Der Körper braucht eine bestimmte Menge von Glukose und kann diese in Notsituationen sogar aus Proteinen selbst herstellen.
Störungen innerhalb dieser Regulationsmechanismen können zu vorübergehenden oder dauerhaften Veränderungen des Glukosespiegels führen. Erhöhte Werte finden sich typischerweise bei Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, jedoch auch bei Rauchern, Stress, Leberzirrhose und kann medikamentös induziert werden (z. B. durch Cortison). Reduzierte Blutglukosewerte zeigen sich beispielsweise bei Fehl- oder Mangelernährung, Alkoholgenuss, starker Muskelarbeit und häufig induziert durch Blutzucker senkende Medikamente (Antidiabetika).
Glucagon ist der Gegenspieler des Hormons Insulin. Bei Blutzuckerabfall sowie nach einer proteinreichen Mahlzeit wird Glucagon von der Bauchspeicheldrüse in die Blutbahn abgegeben und dort frei transportiert. Es dämpft eine übermäßige Insulin-Produktion.
Insulin-Resistenz kann signifikant zu einer chronischen Entzündung beitragen. Parallel kann eine chronische Entzündung aber auch zu einer Insulin-Resistenz beitragen, eine negative Spirale also, die insbesondere bei Fettleibigkeit zu beobachten ist.
Leptin Resistenz
Leptin ist eine Proteohormon und hemmt das Auftreten von Hungergefühlen und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Fettstoffwechsels von Menschen. Es gehört zu einer speziellen Klasse von Hormonen, die von den Körperfettzellen produziert werden. Leptine helfen dem Gehirn zu wissen, wie viel Körperfett der Mensch hat und kontrolliert/regelt, den Appetit zu reduzieren und den Stoffwechsel zu erhöhen, so dass der Körper kein Übergewicht bekommt. Bei Frauen helfen Leptine auch, die Fruchtbarkeit und die Funktionsfähigkeit der Eierstöcke zu regulieren.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die meisten Menschen mit Übergewicht erhöhte Leptin-Werte haben. Dann können die Leptine den Appetit und Stoffwechsel nicht so regulieren, wie sie sollten. Das Problem ist nicht, dass die Leptine falsch funktionieren, sondern dass die Fett-Zellen nicht richtig auf die Nachrichten antworten, die ihnen die Leptine senden. Deshalb produziert der Körper eben noch mehr Leptine. Das wiederum führt zu chronischer Entzündung. Genau wie bei einer Insulin-Resistenz kann eine chronische Entzündung auch eine Leptin-Resistenz auslösen und dadurch eine weitere Negativspirale von Störungen im Körper initiieren.
Umweltgifte
Unsere Sinnesorgane wurden auf Giftstoffe in der Natur ausgerichtet; wir erkennen sie durch übles Schmecken, beißende Schärfe, faulige Gerüche und vieles mehr. Viele der neuen Umweltgifte können wir jedoch nicht sehen, riechen oder fühlen; dies gilt auch für moderne chemische Substanzen. Wir bemerken die Auswirkungen erst nach langer Zeit über bestimmte Krankheitssymptome und einen erheblichen Energie/Leistungsverlust. Ein Thema dabei sind auch Konservierungsstoffe und bestimmte Verarbeitungsmethoden in der Lebensmittelindustrie. Über erhebliche Pestizidbelastungen und Luftverschmutzungen (Feinstaub, Blei, Cadmium, etc.) mit ihren doch drastischen Gesundheitsgefährdungen ist in der Presse fast in jeder Illustrierten zu lesen. Die Belastung mit toxischen, d.h. giftigen Substanzen ist mitten unter uns; sie ist unser täglicher Begleiter. Selbst bei noch so ökologisch und biologisch ausgerichteter Lebensführung können wir uns ihr nur begrenzt entziehen.
Unsere Lebensmittel sind heute – wenn sie nicht aus artgerechter Haltung bzw. biologischem Anbau stammen – mit Chlor, toxischen Metallen, Hormonen, Medikamenten- und Chemikalienrückständen behaftet. Unsere Wohnungseinrichtung (Teppichböden, Tapeten, Lacke, Möbel, etc.) dünsten i.d.R. chemische Substanzen aus. Das Thema Amalgam in der Zahnbehandlung und daraus resultierender lfd. schleichender Quecksilbervergiftung ist seit langem bekannt.
Toxische Metalle machen krank. Dies betrifft die Leichtmetalle Aluminium und Titan sowie die Schwermetalle Blei, Kadmium und Quecksilber. Ab auch die Gruppe der Metalle, die für unseren Körper lebensnotwendig sind – wie Arsen, Eisen, Kupfer, Nickel und Zink – sind bei den heute gemessenen durchschnittlich zu hohen Konzentrationen, giftig. Der Stoffwechsel wird wie folgt durch diese toxischen Metalle gestört:
- Sie lagern in lebenswichtigen Organen und Drüsen (Gelenke, Herz, Knochen, Nerven und Nieren)
- Sie verdrängen lebensnotwendige Mineralien und nehmen deren Platz ein, ohne deren Funktionen zu übernehmen. Dieses stört die Arbeit der Enzyme im Stoffwechselprozess.
Schwermetalle wirken nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche und den Charakter des Menschen. Sie verändern Emotionen, unser Denke und unser Verhalten. Die Leitfähigkeit des Gewebes und der Nerven wird beeinflusst. Frequenzen aus unserer Umgebung wie auch innere Kommunikationsvorgänge der Zellen werden über die veränderte Leitfähigkeit andres wahrgenommen.
Das Problem ist uns seit Jahren bekannt. Auf der Liste der Krankenkassen findet sich jedoch keine allgemeine Untersuchung auf Schwermetall- und Chemikalienvergiftung.
In den letzten 20 Jahren ist zudem das Risiko des Elektrosmogs hinzugekommen: Strahlenbelastung von Funknetzen, Mobiltelefonen, Schnurlostelefonen, etc. Elektrosmog zerstört die subtil organisierenden Energiefelder (SOEF’s), die für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit wichtig sind.
Wegen dieser Belastungsrisiken empfehlen wir auf jeden Fall eine Ausleitung und Entgiftung für Schlacken (Giftstoffe, die innerhalb des Körpers beim Stoffwechsel entstehen) und Umweltgifte (die von außen in den Körper gelangen) durchzuführen. Dabei kommen der Leber als Entgiftungsorgan und der Niere als Ausscheidungsorgan zentrale Aufgaben zu; sie können hierzu über Naturheilmittel besonders gestärkt werden. Mehr dazu finden Sie unter „Entsäueern & Entgiften“
Rauchen
Das Rauchen von Zigaretten kann wie vorstehend ausgeführt eine Auswirkung auf eine erhöhte Insulin-Produktion haben.
Fakt ist auch, dass die meisten Erreger – wie z.B. Borrelien – Sauerstoff nicht mögen und deshalb hoch erfreut sein dürften, wenn gerade dieser Sauerstoff dem Blut durch das Rauchen entzogen wird.
Insgesamt reduziert Rauchen die Immunfunktion und ist ein signifikanter Grund für chronische Entzündungen.
Fettleibigkeit
Fettlebigkeit (Adipositas) liegt nach der WHO-Definition ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 vor (Formel: kg/m², d.h. Körpergewicht dividiert durch die Körpergröße zum Quadrat), wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis.
Die deutlich erhöhten Fettzellen verursachen über die Zytokine einen erhöhten Ausstoß von entzündungsfördernden Stoffen. Mit der Zeit kann sich zudem die vorstehend beschriebene Insulin- und die Leptin-Resistenz einstellen. Unser Körper scheint in der Lage zu sein, zunächst über einen sehr langen Zeitraum (bis zu 20 Jahre) mit einem deutlichen Übergewicht klar zu kommen, bevor es dann zu ernsthaften Beschwerden kommt.
Zu Adipositas finden Sie unter Prävention / Adipositas umfangreiche weitergehende Informationen (Link).
Falsche Ernährung
Immer mehr Menschen mit Normalgewicht ernähren sich auch falsch. Insbesondere prozessierte Lebensmittel und Fast Food sind schädlich. Unsere heutige durchschnittliche, d.h. typische Ernährung ist zugleich die Quelle für zu viele Freie Radikale, Lebensmittel-Allergien, oxidierte Fette, zu viele Omega 6 Fettsärurem, zu wenige Omega 3 Fettsäuren, leere Kalorien, Zucker, AGEs (nicht enzymatisch-glykierte Endprodukte), Transfette und vielem mehr.
All diese schädigenden Produkte können entweder eine chronische Entzündung hervorrufen oder eine solche verlängern.
Die notwendige Ernährungsumstellung bei chronischen Entzündungen ist ein zentrales Anliegen dieses Gesundheits-Portals (Link Ernährung).
AGEs - advanced glycation end products - deutsch: Nichtenzymatisch-glykierte Endprodukte
AGEs sind instabile und giftige Stoffe, die sehr schädlich für den Körper sein können. Wenn es zu viele gibt, bilden sie Zucker (meist Glukose und Fruktose), die abnormal mit Proteinen verbunden sind. Diese Stoffe werden vom Körper als „fremd“ angesehen und der Körper beginnt dann mit einer Immunattacke gegen sie; daraus resultiert die Entzündung. AGEs werden mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht, wie Alzheimer, Arthritis, Bluthochdruck etc.
Es gibt zwei Ursachen für AGE:
- Exogene, d.h. es gibt sie schon in unserem Essen, sofern dieses eine geringe Qualität hat - wie z.B. Kuchen oder Donuts, frittierte oder gegrillte Produkte (siehe nachstehend Transfette).
- Endogene, d.h. sie werden intern gebildet, nachdem wir gegessen haben, z.B. durch übermäßigen Verbrauch von Zucker und Fruktose. Diese Zucker verbinden sich mit Eiweißen wie Enzymen und bewirken, dass diese dann schlecht arbeiten.
AGEs stimulieren chronische Entzündung.
Eine schlechte Ernährung mit ungesunden Kohlenhydraten, Zucker und überkochtem Essen führt klar zu übermäßig vielen AGEs. Diese Ernährung führt zwangsläufig mit zunehmendem Alter auch zu einer Insulin-Resistenz.
Transfette
Transfette sind chemisch veränderte ungesättigte Fettsäuren, welche z.B. bei der industriellen Verarbeitung von Nahrungsmitteln entstehen. Dieser Prozess - Hydrogenierung oder Härtung genannt - macht aus bei Raumtemperatur flüssigen Ölen ein festes Fett. Transfette finden sich mit großer Wahrscheinlichkeit in allen Produkten welche industriell hergestellt wurden, bzw. bei welchen pflanzliche Öle über längere Zeit erhitzt wurden. Leider wird der Transfettgehalt (noch) nicht auf Verpackungen deklariert und ist daher für den Konsumenten nicht nachprüfbar. Meist findet sich bei solchen Produkten ein Hinweis wie "pflanzliche Öle/Fette, gehärtet" oder ähnlich.
Da dieses Fett nicht schlecht oder ranzig wird, ist es vor allem für die Industrie interessant, welche für ihre Produkte eine lange Haltbarkeit benötigt. Somit finden wir Transfette in Produkten von Büchsensuppen bis Schokoriegeln, von Pommes-chips bis hin zu Salatcroutons - und dies in teilweise erschreckenden Mengen.
Für eine gesunde Ernährung sollten alle gehärteten oder hoch erhitzten Fette möglichst vermieden werden. Diese Transfette sind so verändert, dass sie zwar oft eine längere Haltbarkeit garantieren, für den Menschen jedoch gesundheitsschädlich sind. Ähnlich den gesättigten, tierischen Fetten verkleben sie die Arterienwände, lassen die Blutplättchen aufeinander kleben und behindern so die Fließeigenschaften des Blutes – bis hin zum Risiko der Thrombosebildung. Transfette senken das gute Cholesterin HDL und erhöhen das schlechte Cholesterin LDL. Zudem verhärten und verdicken sich dadurch die Zellmembranen, was wiederum den Zellstoffwechsel verlangsamt. Die Zellen leiden unter Sauerstoff- und Nährstoffmangel, weil die Zufuhr reduziert wird. Die Zellen vergiften schleichend von innen, da auch der Abtransport erschwert ist.
Lebensstil
Bei der Immunabwehr hatten wir bereits erläutert, dass andauernder Stress die Cortisol-Produktion verringern kann und damit den normalen Prozess der Entzündungshemmung reduziert. Stress hat auch einen unmittelbaren Einfluss auf die Endorphin-Produktion. Stress machen wir uns heute häufig selbst, auch wenn wir die Schuld gerne auf andere schieben. Das hat etwas mit der Erwartungshaltung von uns selbst und unserem Umfeld zu tun und dass wir uns dabei schell überfordern. Wir leben zu stark im Morgen und erzeugen dadurch viele Ängste – anstatt dass wir im „Jetzt“ leben und wertschätzen, was uns gutes widerfährt. In Kapitel 9 gehen wir hierauf konkret ein; in dem nachfolgenden Fragebogen zur Risiko-Selbsteinschätzung für chronische Entzündungen finden Sie bereits eine Reihe von Anhaltspunkten.
Müdigkeit und Mangel an Schlaf
Müdigkeit, die anhält oder chronisch ist, kann Stress und geringe Energie-Level hervorrufen, die dann zu chronischen Entzündungen führen kann. Schlafen Sie weniger als 7 Stunden pro Tag über einen längeren Zeitraum, kann dies Stress und damit chronische Entzündungen verursachen.
Eine Schlafunterbrechung kann den Endorphinzyklus verändern. Gerade die Nachtzeit zwischen 2 und 4 Uhr ist die Zeitperiode, wenn Endorphine produziert werden. Während der restlichen 22 Std. Zeit werden die Endorphine vom Körper zur Immununterstützung und für andere lebenswichtige Funktionen genutzt. Schwierig gestaltet sich deshalb die Situation für Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, im Schichtdienst tätig sind oder sich laufend zwischen den Zeitzonen bewegen (Viel-Flieger).
Die Adrenalin-Funktion ist ebenso abhängig von richtigem Schlaf.
Mangel an regelmäßiger körperlicher Betätigung
Körperübungen helfen, den Stress zu reduzieren, zusätzlich zu anderen Gesundheits-Vorteilen. Im Gegenzug kann zu wenig Bewegung dazu führen, dass sich Stress aufbaut, mit der Folge chronischer Entzündung. Zusätzlich stärkt und reguliert körperliche Ertüchtigung das Immunsystem, indem es die Körpereigene normale Produktion von Endorphinen erhöht.
